(Herren) Niederlage gegen La Chaux-de-Fonds – 51:90

Am vergangenen Samstag, 12. März 2016 wartete in heimischer Halle in Thun ein zäher Brocken auf unsere erste Mannschaft. Das Team aus La Chaux-de-Fonds schloss die Vorrunde in der stärkeren Westschweizer-Gruppe als Tabellenerster ab.

Der Einstieg in die Partie gelang den Thunern gut und sie zeigten Angriffslust und Selbstvertrauen. Gleich in den ersten beiden Angriffen zogen Zulauf und danach Neyenhuys aggressiv zum Korb und verbuchten frühe 4 Punkte. Der schlafende Löwe war geweckt. Ups! Die nächsten Minuten punkteten die Romands eindrücklich nach dem Motto „Warum zum Korb ziehen, wenn’s auch von draussen geht.“. Ganze 15 Punkte verbuchten sie alleine im ersten Viertel (36 total) von jenseits der Dreierlinie. Und insbesondere der unscheinbare François Friche (Nr. 6) erinnerte im ersten Spielabschnitt mit 4 Dreiern ohne Fehlwurf und teilweise von deutlich hinter der Linie an einen gewissen Herrn S. C. von den G. S. W. in der N. B. A. (Empfehlung der Redaktion: ss://www.youtube.com/watch?v=ZQl2qdHl_vw)
Defensiv machte das Heimteam eigentlich keinen so schlechten Job – doch wenn der Gegner auch gut verteidigte Würfe sicher trifft, wird’s schwierig. Auch liessen sich die routinierten Westschweizer durch die an sich solide Full-Court-Zonenverteidigung der Thuner nicht gross aus der Fassung bringen. Andererseits hatte das junge und unerfahrenere Team von Hünibasket im Angriff teilweise noch Mühe sich auf die ständig wechselnde Verteidigung des Gegners einzustellen.

Der Vorsprung des Teams aus La Chaux-de-Fonds vergrösserte sich bis zur Schlusssirene stetig und schliesslich musste sich das Heimteam deutlich mit 51:90 geschlagen geben.

Eine herber Dämpfer! Doch obwohl man nach einer unerwartet starken Vorrunde nun in der Rückrunde schon die dritte Niederlage in fünf Spielen einstecken muss, macht es Freude zu sehen, wie sich das junge Team um Headcoach Bretall in den vergangenen Monaten entwickelt hat. Noch ist es ein weiter Weg, solche Gegner regelmässig zu schlagen. Und hin und wieder tut sich das Team schwer in schwierigen Phasen mental bei der Sache zu bleiben. Doch der gute Teamspirit und der Wille sich zu verbessern, sind deutlich spürbar. Dran bleiben!

Endpunktestand: 51:90

Grippo 0/2, Lutz 3/0, Gerber 2/2, Jashari 0/1, Hofer 10(6)/0, Bircher 0/2, Zulauf 16/0, Neyenhuys 10/2, Mikic 10/2